top of page

DIE QUEERE WIENER STADTGESCHICHTE SICHTBAR MACHEN

  • 1. MĂ€rz 2021
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Okt. 2022

Im Rahmen der Februar-Sitzung des Wiener Gemeinderats (25.02.2021) haben wir die nun erhöhte Subvention fĂŒr den Verein QWIEN - Zentrum fĂŒr queere Geschichte beschlossen.


Der Verein leistet einen enorm wichtigen Beitrag fĂŒr unserer Stadt: Er dokumentiert die LebensumstĂ€nde queerer Menschen in ihrem historischen Kontext, aber auch die Verfolgung und Bestrafung queerer Menschen eben aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder GeschlechtsidentitĂ€t. Neben der Einrichtung eines Archivs und einer Bibliothek, die das queere Leben in den Mittelpunkt stellt, geht es bei der Arbeit von QWIEN vor allem um wissenschaftliche Forschungsprojekte und die Vermittlung queerer Geschichte.

Der Verein QWIEN macht das - oft im Verborgenen stattgefundene - queere Leben in unserer Stadt sichtbar, und zu einem selbstverstÀndlichen Teil der Wiener Stadtgeschichte.

QUEERE SICHTBARKEIT STÄRKEN

Die Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community und deren Schutz vor Diskriminierung weiter auszubauen ist auch ein Vorhaben unserer Wiener Fortschrittskoalition. Als Fortschrittskoalition stehen wir dabei immer auf der Seite der Weltoffenheit, des Respekts und der Akzeptanz fĂŒr unterschiedliche Lebensmodelle.



Lebe deine Liebe, ist fĂŒr uns keine Phrase, sondern ein Versprechen. Ein Versprechen, das durch die Coronakrise besonders an Bedeutung gewonnen hat. Denn die Sichtbarkeit und UnterstĂŒtzungsangebote der LGBTIQ*-Community sind massiv eingeschrĂ€nkt: Coming-Out-Beratungsstellen, Community-Orte und -Clubs sowie queere RĂŒckzugsorte sind grĂ¶ĂŸtenteils geschlossen, oder befinden sich in einer existenzbedrohenden Situation.

mit KulturstadtrÀtin Veronica Kaup-Hasler

Als Wiener Fortschrittskoalition nehmen wir daher unsere Verantwortung wahr und unterstĂŒtzen Projekte wie beispielsweise QWIEN, die insbesondere auch eine starke Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community sicherstellen. Dabei stehen wir Seite an Seite mit der LGBTIQ*-Community, wenn es darum geht fĂŒr eine Welt zu kĂ€mpfen, in der sexuelle Orientierung und GeschlechtsidentitĂ€t keine Rolle spielen.


Foto: Gemeinsam mit Veronica Kaup-Hasler, AmtsfĂŒhrende StadtrĂ€tin fĂŒr Kultur und Wissenschaft

Kommentare


bottom of page