• Thomas Weber

QUEERE GESCHICHTE SICHTBAR MACHEN

Im Rahmen der Februar-Sitzung des Wiener Gemeinderats (25.02.2021) haben wir die nun erhöhte Subvention für den Verein QWIEN - Zentrum für queere Geschichte beschlossen.


Der Verein leistet einen enorm wichtigen Beitrag in unserer Stadt: Er dokumentiert die Lebensumstände queerer Menschen in ihrem historischen Kontext, aber auch die Verfolgung und Bestrafung queerer Menschen eben aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Neben der Einrichtung eines Archivs und einer Bibliothek, die das queere Leben in den Mittelpunkt stellt, geht es bei der Arbeit von QWIEN vor allem um wissenschaftliche Forschungsprojekte und die Vermittlung queerer Geschichte.

Der Verein QWIEN macht das - oft im Verborgenen stattgefundene - queere Leben in unserer Stadt sichtbar, und zu einem selbstverständlichen Teil der Wiener Stadtgeschichte.

QUEERE SICHTBARKEIT STÄRKEN

Die Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community und deren Schutz vor Diskriminierung weiter auszubauen ist auch ein Vorhaben unserer Wiener Fortschrittskoalition. Als Fortschrittskoalition stehen wir dabei immer auf der Seite der Weltoffenheit, des Respekts und der Akzeptanz für unterschiedliche Lebensmodelle.


Egal wen du liebst, Wien liebt dich - ist für uns keine Phrase, sondern ein Versprechen. Ein Versprechen, das durch die Coronakrise besonders an Bedeutung gewonnen hat. Denn die Sichtbarkeit und Unterstützungsangebote der LGBTIQ*-Community sind massiv eingeschränkt: Coming-Out-Beratungsstellen, Community-Orte und -Clubs sowie queere Rückzugsorte sind größtenteils geschlossen, oder befinden sich in einer existenzbedrohenden Situation.

Als Wiener Fortschrittskoalition nehmen wir daher unsere Verantwortung wahr und unterstützen Projekte wie beispielsweise QWIEN, die insbesondere auch eine starke Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community sicherstellen. Dabei stehen wir Seite an Seite mit der LGBTIQ*-Community, wenn es darum geht für eine Welt zu kämpfen, in der sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität keine Rolle spielen.


Foto: Gemeinsam mit Veronica Kaup-Hasler, Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft