ÜBER MICH

MEIN NEOS ENGAGEMENT

ÜBER POLITIK

2013 bekam ich die Chance bei NEOS als Bezirkskoordinator Verantwortung zu übernehmen. Wie viele andere habe ich damals gesagt: ich möchte anpacken, weil da nichts mehr weitergeht und Politik keine positiven Zukunftsperspektiven mehr entwickelt. Das war mein Start bei NEOS. Ich dürfte ein Team mitaufbauen, dass mit viel Spaß und Leidenschaft an unserer gemeinsamen Vorstellung arbeitete.

 

Die Vorstellung, dass jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit hat, ihre und seine Chancen zu nutzen und aus eigener Kraft etwas zu schaffen. Gegen alle Blockaden für die beste Bildung, denn sie ist für uns der Schlüssel zur Lösung vieler Zukunftsfragen, wie etwa der Integration. 2013 war das Jahr der Regierung von Werner Faymann und Michael Spingelegger, die Reform- und Visionslosigkeit der Großen Koalition war allgegenwärtig. Das war auch der Beginn von NEOS.

2014 war das Jahr der Europawahl. Und ich war mit vollem Einsatz dabei. Europa war mir schon damals eine Herzensangelegenheit. Ich habe meine Leidenschaft für das entdeckt, was ein Wahlkampf mit sich bringt: viele Begegnungen und Gespräche mit Menschen auf der Straße.

Damals habe ich im Herzen gespürt, dass diese Gespräche und Begegnungen mich viel mehr berühren, als meine - mich bis dahin immer erfüllende - Tätigkeit im Unternehmensmanagement. Der Grund dafür ist einfach: ich mag Menschen. Und so reifte in mir die Überzeugung: Politik ist der Ort wo ich hingehöre. Neben dem Organisationsaufbau im Bezirk begann ich auch die wöchentlichen OpenHouse Event in der NEOSphäre (unser Büro) zu moderieren, verantwortete als Leiter der Themengruppe Netzpolitik die Erstellung unseres Positionspapiers Netzpolitik, und übernahm die Koordination unserer NEOS LGBTIQ Community Aktivitäten.

2015 veränderte Politik mein Leben. Ich kandidierte bei der NEOS Wien internen Vorwahl zur Wiener Gemeinderatswahl. Ich wurde 6. auf der Wiener Landesliste, und kündigte am Tag nach der Vorwahl meine berufliche Tätigkeit im Unternehmensmanagement. Es folgten viele Monate nahezu täglicher Wahlkampfaktivitäten als Kandidat. In dieser Zeit wurde ich in das Wiener Landesteam (NEOS Wien Landesvorstand) gewählt.

Und dann kam der 11. Oktober. Wienwahl. Der Tag auf den wir seit Monaten hingearbeitet hatten. Ich werde diesen Tag mein Leben lang nicht vergessen. So sehr ich mich über den Einzug von uns NEOS ins Wiener Rathaus mit 5 Abgeordneten, sowie die Klubstärke in allen 23 Wiener Bezirksvertretungen freute, so bitter war meine persönliche Erfahrung als 6. auf der Landesliste eben nicht als Mandatar dabei zu sein. 

Ich bekam die Chance als NEOS Wien Landeskoordinator operativ für den Organisationsaufbau, das Etablieren von Strukturen sowie das Aufsetzen, Koordinieren und Umsetzen von Prozessen, Projekten und Kampagnen verantwortlich zu sein. Ich fand sehr schnell Freude an dieser großartigen Herausforderung, gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen und dem Landesbüro das ich führte, unsere NEOS Wien Organisation aufzubauen. 

2016 und 2017 waren Jahre in denen jeweils Wahlkampagnen im Mittelpunkt standen. In dieser Zeit hatte ich viel gelernt über Partei- und Kampagnenmanagement und konnte auch meine eigenen Management Erfahrungen einbringen. Das war eine sehr intensive, aber mich persönlich auch sehr erfüllende Zeit. Eine Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.

2018 dann wieder Veränderung. Matthias stieg aus der Politik aus, Beate übernahm und wechselte vom Wiener Rathaus in den Nationalrat. Ich kündigte als Landeskoordinator in der Landespartei, und machte 5 Wochen Urlaub. Mein erster seit Jahren.

 

Am 27.September war dann der große Tag. Ich werde diesen Tag sicherlich nie vergessen. Ich wurde als Wiener Gemeinderat und Landtagsabgeordneter angelobt. Seit diesem Tag bin ich Politiker und ich bin sehr dankbar, dass ich es sein kann, denn es gibt mir die Möglichkeit andere Menschen für Politik zu begeistern.

ICH WAR IMMER SCHON EIN POLITISCHER MENSCH

Eine meiner frühesten Erinnerungen aus meiner Kindheit hat mit Politik zu tun: jeden Tag um 19 Uhr 30 versammelte sich die gesamte Familie vor dem Fernsehgerät um "Zeit im Bild" zu sehen. Jeden Tag, egal wo wir waren oder welcher Tag es war. "Zeit im Bild" war immer eine Konstante in unserem Leben. Meistens die einzige Konstante in unserem Familienleben. Es war die Zeit vor Internet und Mediatheken. Ich hatte die Chance früh zu verstehen, dass es in der Politik um die Zukunft geht, aber vor allem immer um Menschen. 

WORAN ICH GLAUBE

Ich glaube an die Freiheit. Und daran, dass die Freiheit immer nur Hand in Hand mit ihrer Schwester, der Verantwortung kommt. Eine Verantwortung die wir als Gesellschaft allen Menschen gegenüber haben, unabhängig ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion oder ihrer sexuellen Orientierung.

Europa ist meine Heimat, weil es meine Wertegemeinschaft ist. Diese Werte sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören. An diese Werte glaube ich.

POLITIK IST BEZIEHUNGSARBEIT

Politik ist Beziehungsarbeit. Das ist für mich ein ganz zentraler Satz. In der Politik geht es immer um Menschen. Mir ist an Politik wichtig, dass sie mehr zuhört. Zuhören können, eine Eigenschaft die in der Hitze der politischen Debatten oft vernachlässigt wird. Es heisst, dass zuhören die Möglichkeit gibt neue Dinge zu lernen, während wenn man spricht nur wiederholt was man schon weiß.

POLITIK MUSS BEGEISTERN

Politik muss transparent sein. Und sehr viel offener für Menschen und ihre Anliegen. Politische Parteien dürfen nicht zum Selbstzweck werden, was uns leider nahezu jeden Tag vorgelebt wird. Es geht um Menschen und nicht um Postenschacher, Freunderl- oder Vetternwirtschaft.

 

Ich bin überzeugt: je mehr Menschen sich in Politik einmischen, umso besser wird die Zukunft sein. Daher hat für mich Politik die Verpflichtung Menschen für Politik zu begeistern, sie zu inspirieren mitzutun. Dazu möchte ich beitragen. Ich möchte für Politik begeistern.